Springpferde

Springerinnen

Welches Pferd ist für den Springsport geeignet? Das Springen erfordert viel Fingerspitzengefühl von Reiter und Reiter. So können manche Tiere aufgrund ihres Körpers nicht über Hindernissen springen oder werden aufgrund ihres temperamentvollen Charakters als Freizeitpferde eliminiert. Grundsätzlich müssen Springpferde starke, weite Gelenken und gespannte Bänder haben. Außerdem müssen sie Springstil, Fingerfertigkeit, Ausgewogenheit und Kampfgeist mitbringen.

Volkstümliche Züchtungen wie der warmblütige Holsteiner zum Beispiel oder der alte Hamburger werden allgemein als gute Springpferde angesehen. Er ist athletisch und überzeugt durch sein besonderes Engagement und seine Nervenstärke. Bei den Oldenburgern sind die Glieder kräftig und trocken, die Füße lang und kräftig. Eine weitere bekannte Springpferderasse ist der hannoversche, der sich durch einen rechtwinkligen Körper und eine ausgeprägte Bewegung kennzeichnet.

Weitere Infos zu den einzelnen Rassen finden Sie in den Zuchtportraits der Holsteiner, Altenburger und Hannoverschen. In Fachkreisen ist die Problematik der optimalen Rasse für die Springdisziplin kontrovers. In Irland zum Beispiel wird das Irish Sports Horse als das perfekte Turnierpferd angesehen. Die Rasse des Irish Draught Horse und des englischen Vollblutpferdes wird in diesem Land als das perfekte Sprungpferd angesehen, da sie über die notwendige Springvermögen verfügt, um zu siegen.

Demgegenüber hat sich die französiche Provinzialregierung Landais in der letzten Zeit mit dem Landais-Pony (Stockgröße: 120-147 cm) gut geschlagen: Die Ponys sind sowohl für den Springsport als auch für die Dressur geeignet. Das warmblütige, 163 cm hohe Modell der italienischen Rasse hat ein hervorragendes Springvermögen. Hannoversche Reiter werden als erfahrene Springreiter angesehen.

Im Norden des Landes wird das Warmblut als echter Springprofi angesehen: Bereits im XVII. Jh. wurde diese Pferderasse als Reitpferd erzogen. Er wird heute vor allem als sportliches Pferd eingesetzt und war in den vergangenen Jahren im Dressursport und im Springen erfolgreich. In Deutschland gehören die trakehnerischen Pferde zu den erfolgreichsten Springpferderassen, in Frankreich wird dieser Name vom französischen Reitsportverband Chéval de Selle Français errungen.

Schlussfolgerung: Körpertyp und Persönlichkeit steht im Mittelpunkt! Aber Sie haben auch ein ausgezeichnetes Springvermögen. Natürlich darf der eigene Wesenszug des Tiers neben den physischen Bedingungen nicht außer Acht gelassen werden. Im Gegensatz zu den Anforderungen der Zucht gibt es zum Beispiel begabte Ponys, die ein spezielles Springvermögen haben. Es gibt auch Trakehner Pferde, die zwar allgemein als klassische Reitpferde bekannt sind, sich aber in der Praxis in der Springentwicklung dennoch durchgesetzt haben.

Machen Sie sich schließlich selbst ein Bild vom Wesen! Bevorzugte äußere Merkmale, d.h. eine vorteilhafte Winkelung der Hinterläufe, starke Spannglieder und Gelenken, sind die Grundlage für eine gelungene Karriere als Springpferd. Außerdem muss das Pferd Leistungsbereitschaft und Kampfgeist, Klugheit sowie einen makellosen Wesenszug und ein ausgeglichenes Wesen aufweisen.

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