Selen für Pferde

Selbstreinigungsmittel für Pferde

Ab wann sollte Selen zugesetzt werden? Das Selen - ein mangelhafter Baustein in der Grundnahrung. Das Eindringen von Selen in den Körper von Pferden und Hunden hängt von der Art der chemischen Verbindung ab: Selen und Selensulfide (Selen ist eines der Spurenelemente für Pferde, bei denen man sehr vorsichtig sein muss. Spitze für Selenmangel bei Pferden, was in unseren Breitengraden nicht ungewöhnlich ist.

Unabhängige Pferde Österreichs

Die zweite Ausgabe des Sondertrainings für Working Equitation Reiters war ein großer Publikumserfolg und lockte trotz hoher Sommertemperaturen 34 Fahrer aus Deutschland und Österreich nach El Rocio Chiemsee. Bei einem rastlosen Tier hatte er eine falsche Nase gebremst, was ihm unnötige Qualen verursachte. Aufgrund der hohen Temperatur am Mi./Donnerstag haben die Salzburger Fiakerhorses ganztägig am Mittwochnachmittag endlich in Wien frei geschossen.

In Norderstedt in Schleswig-Holstein war ein Reiter in einen großen Trog eingesprungen und steckte darin fest â die Freiwilligen der Freiwilligen Feuerwehr drängten sich. Jeder vierte Hengst hat ein Transportproblem â aber warum? Neuseeländische Wissenschaftler haben erforscht, welche Faktoren zum Verhalten von unerwünschten im Pferdetransport beisteuern und wie diese minimiert werden können.

Jeder vierte Hengst hat ein Transportproblem â aber warum? Unter dem Namen,Pro Fiona-Kultur' möchte die parteiübergreifende -Kampagne den traditionellen Handel für Wien und als Landmarke für Wien schützen erhalten. Bereits der dritte solcher FÃ?lle innerhalb weniger Wochen war, dass das FEI-Tribunal unter beschäftigte â und das wiederum mit einem Freispruch endet wÃ?hrend des Wettbewerbs der verantwortliche Reiter: Auch in diesem Jahr war verschmutztes Gras beim Reiten die Ursache. hundertprozentig ein positiver Dopingtest.

â??Die Wienerin Grünen betritt dafür, die Temperaturgrenze für den Fiaker-Fahrverbot von 35 bis 30 Grad absenken â?" das hat man immer angestrebt, konnte sich aber in den Verhandlungen nicht durchsetzenâ??. Eine Expertin des Regionalbüros für Agrar wirtschaft in Freising führt Die kräftige Verbreitung der giftigen Pflanze auch über den Klimawechsel und die extremen Trockenheiten zurück

Die amerikanischen Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der Lavendelduft eine beruhigende Wirkung auf Pferde hat â auch wenn sie nicht durch die äuÃ-Faktoren belastet werden.

selenhaltig

Wie kaum ein anderes Element hat Selen eine kontroverse Sonderstellung: Es erfordert einen Balanceakt zwischen einer lebenswichtigen und einer toxischen Dose. Der ca. 500 Jahre alter Fund von Paracelsus "Die Dosierung macht das Gift" ist besonders aussagekräftig. das 1817 entdeckte und als giftig eingestufte Selen hat vor allem in den vergangenen Dekaden eine Reihe von Transformationen durchlaufen, um seine Wichtigkeit zu beurteilen:

Im Jahr 1957 wurde der lebenswichtige Rattenbedarf anerkannt und 1973 mit der Erfindung der glutathionhaltigen Peroxidase (ein wichtiges selenhaltiges Enzym) wurde der lebenswichtige Selenbedarf auf den Menschen umgelegt. Der Name Selen kommt aus dem Altgriechischen (Selene = die Mondgöttin), sicherlich stimuliert durch den silbermatten Schimmer des reinen Elementes.

Das Selen ist eines der Halbmetalle mit einer engen chemischen Beziehung zu Sulfat. Das Selen ist lebenswichtig für den Organismus und muss mit der Ernährung eingenommen werden. Sie ist als Baukasten für viele Proteine (Selenoproteine) von herausragender Wichtigkeit, die ihrerseits als Enzyme (Glutathionperoxidase (GPx) oder sogenannte Deodorasen im Schilddrüsenstoffwechsel) die zentralen Stoffwechselfunktionen übernehmen.

Es gibt nach wissenschaftlicher Einschätzung auch viel mehr Selenproteine, deren Funktionsweise und Aufbau noch nicht bekannt sind. Das Selen kommt sowohl in tierischem Gewebe als auch in pflanzlichen Stoffen vor. Es ist jedoch kaum als freies Selen vorhanden, sondern als in Proteinen gebundene Selen-Aminosäureverbindungen (Selenomethionin und Selenocystein), so genannte Selenoprotein. Die Pflanze nimmt Selen-Salze auf und wandelt sie vor allem in Selen-Methionin um, während tierisches Eiweiß Selen in Gestalt von Selen-Cystein - auch bekannt als 21st Essential Amino Acid - enthält.

Die Selengehalte der Pflanze hängen von der Selen-Konzentration im Erdreich ab, obwohl es Selen anreichernde (Selen-anreichernde) und Selen-empfindliche (nur eine geringe Menge an Selen absorbierende) Pflanzenspezies gibt. Verglichen mit dem sehr selenhaltigen Getreidegürtel in den USA sind die Gebiete Mitteleuropas selbstarm. Wenn wir die Nahrungsmittelkette betrachten, entscheidet also der Selen-Gehalt des Erdbodens über den Selen-Gehalt der Kulturpflanzen und damit über den Selen-Status der Tiere, des Menschen und unserer Pferde und des Hundes.

Vorsichtshalber werden die Tiere neben dem Tierfutter mit viel Selen beliefert (bis zu 500 Mikrogramm/kg Futter) und lebende Organismen, die sich als Selen in der Nahrungsmittelkette ansammeln, beugen dem scheinbar immer befürchteten Mangel an Selen beim Menschen vor. Hauptverursacher von Selen sind selenocysteinhaltige Tierproteine, z.B. Rindfleisch und Schlachtnebenerzeugnisse (Leber, Nieren), Ei, Frischkäse, Fisch und Meerestiere.

Pflanzennahrung enthält wesentlich weniger Selen als Lebensmittel tierischer Herkunft. In Paranüssen, Paranüssen, Paranüssen, Kokosnüssen und vor allem in Knoblauch sind jedoch erhöhte Selen-Gehalte zu finden. Leguminosen und Cerealien sind ebenfalls Lieferanten von Selen. Der Einsatz von Selen im Körper ist noch nicht ganz klar und wird in der Fachliteratur sehr konträr erörtert. Im Unterschied zu anderen Spurengasen ist die Absorption und Absorption von Selen von der Konzentration des selenhaltigen Materials in der Ernährung abhängig und ohne homöostatischen Einfluss.

Keine Steuerungssysteme, die einen Selenüberschuss vermeiden können. Das Eindringen von Selen in den Organismus von Pferden und Hunden ist abhängig von der jeweiligen Chemikalie: Elementare Selen- und Selensulfide (z.B. in Anti-Schuppen-Shampoos) werden nur schlecht absorbiert, Selenit (Selen-Sauerstoff-Verbindungen) oder Selen-Protein-Verbindungen dagegen gut vom Organismus selbst.

Das Selen aus pflanzlichen Lebensmitteln ist nicht unbedingt vorhanden, sondern eine Form der Selenspeicherung. Sie wird als Selenometer im Darm absorbiert, zu elementaren Selen oder Selenwasserstoff aufgespalten und dann über die Schleimhaut des Darms als solches absorbiert. Das Selenozystein ist aber auch nicht unmittelbar biologisch abbaubar, da es erst einmal für den weiteren Stoffwechselvorgang genutzt werden muss.

Selenite und Selenate, beide Selenoxid (Selensauerstoffverbindungen), sind im Vergleich zu Selenproteinen sehr gut biologisch verfügbar. Das ist für die Ernährung von Pferden und Hunden ausschlaggebend und möglicherweise sehr fragwürdig: Selbst bei ausreichender Zufuhr von Selen über die Nahrung kann es zu einer Vergiftung kommen, auch wenn die Obergrenzen gelegentlich überschritten werden, im Klartext! 4. Die anorganischen Selen-Verbindungen wie z. B. Natriumselenit sind für den Organismus sehr rasch verfügbar, sie sind, wie bereits gesagt, der Vorläufer für die Herstellung von Selbstzystein.

Die Einarbeitung von Selen aus Natriumselenit in Proteine erfolgt nach wissenschaftlicher Untersuchung auf der molekularbiologischen Stufe, d.h. es gibt eine Homöostatikkontrolle. Das Selenomethionin soll dagegen auch unkontrolliert und nichtspezifisch in Körperproteine eingearbeitet werden können (auch ohne Selen-abhängige Funktion). Das hat zur Konsequenz, dass bei regelmässiger starker Selenzufuhr über das Tierfutter eine Anreicherung von Selen im Körpergewebe und im Körperblut ablaufen kann.

Selbstgebundenes Selen als Selenozystein kann dagegen nicht zu dieser überschüssigen Akkumulation beitragen, da es zunächst metabolisch abbaubar ist. Wird Selenozystein, das vor allem in Tierfutter enthalten ist, vom pflanzenfressenden Tier kaum über die Ernährung eingenommen? Sämtliche Selen-Verbindungen können die Plazenta-Barriere durchbrechen und sich im Fetus ansammeln!

Es gibt kaum irgendwelche freien Selen-Verbindungen oder Salz im Organismus, wie z.B. Natriumselenit, und doch werden sie grosszügig in Pferde- und Hundefutter gegeben. Zu den Geweben mit der größten Selen-Konzentration gehören Niere, Leber, Leber, Milz und Muskeln. Das Hirn und die Nebenschilddrüse haben ebenfalls einen hohen Selengehalt. Weil Selenit durch Schwermetalle zu unlöslichen Komplexen führt (Entgiftungsfunktion), können bei entsprechenden Belastungen nicht mehr mobilisierbare Beläge, z.B. in den Nervenzellen, auftreten.

Selen wird über Harn und Kot abgesondert. Selen kann auch über die Schale und in geringerem Maße über die Luft abgesondert werden. Der typisch knoblauchähnliche Duft oder Gestank von verfaultem Radieschen entsteht bei schwerer Selenexposition, verursacht durch die Entstehung von Dimethylselenid. Zahlreiche Stoffwechselvorgänge mit Selen sind noch nicht bekannt.

Am besten erforscht ist die Antioxidationswirkung von Selen (Schutz vor freiem Radikal) als Komponente des Enzyms Glutathionperoxidase (GPx). Selen hat auch eine wichtige Bedeutung für den Kohlenhydrat-Stoffwechsel, da es eine entscheidende Bedeutung für den Insulintransfer zwischen den einzelnen Körperzellen hat. Das Selen ist in der Lage, durch die Bildung schwerlöslicher komplexer Verbindungen, z.B. mit Metall (Blei, Kadmium, Quecksilber), schädliche Stoffe aus dem Organismus zu entfernen und wird daher auch als "Umweltgiftschutzmittel" bezeichnet.

Selen sollte also eine stärkende Wirkung auf das Abwehrsystem haben. Kein anderes Element hat so unterschiedliche Bedürfnisse wie Selen. Dabei wird es den meisten Pferdemüeslis, Mineralfutter und Hundefutter ganz ohne Hemmungen beigemischt. In Deutschland herrscht Selenmangel - das sind die üblichen Ansprüche.

Deshalb sind die meisten Pferde in diesem Bereich mit Selen unterversorgt. Dies ist die Legitimierung für eine permanente Selenergänzung durch Ergänzungsfutter. Verglichen mit den extrem Selen enthaltenden Bodenarten des so genannten Getreidegürtels haben die deutschen Bodenarten naturgemäß einen verhältnismäßig geringen Selenanteil. Aber welche Normen gelten als für die Sicherheit unserer Pferde und Hunden wichtig?

Da die Bestimmung der Mindestselenwerte für Pferde exakt in dieser Gegend der USA erfolgte, leidet jedes unserer Pferde unter einem - definiert und beliebig ermittelten - Selbstmangel! Auch die Bewertung der Selen-Normalwerte im Pferdeblut ist sehr vage. Praktikum: Nach diesen willkürlichen'Normalwerten' kann ein grundsätzlich vollkommen gesundem Tier mit Selen unterversorgt werden!

Verschärfend kommt hinzu, dass der Selenstatus im Körpergewebe zurzeit keine verlässliche Angabe über den Gehalt an Selen macht: Der Plasma- und Serumselenanteil ist nur die Höhe der kurzfristigen Veränderungen der Selenkonzentration, z.B. nach dem Essen. Aber auch Leber- und Nierenfunktionsstörungen - wie sie heute bei vielen Tieren auftreten - beeinflussen die Bestimmung von Plasma-Selen: Mehr als 50% der Plasma-Seele ist als sogenanntes Selenprotein P binden.

Dieses Selen-Protein wird hauptsächlich von der Haut und - in geringem Maße - von den Nerven ausgeschieden. Außerdem weisen viele Blutwerte grundsätzlich gepanschte Selbstwerte auf: Die Blutwerte: Durch die Wechselwirkungen zwischen den Spurenelementen führt ein Zink-, Kupfer- oder Mangangehalt zu einem sozusagen "falschen" erhöhten Selenwert, den die Labors dann als Richtwert ermitteln!

Ähnlich ist die Ermittlung der Wirksamkeit von Granulozyten im Blutsystem im Hinblick auf die Versorgung mit Selen nur bedingt möglich. Diese Herangehensweise der Selenstatusbestimmung ist als solche bereits fragwürdig: Die zu bestimmenden Selen-Standardwerte sollten auf der konstant optimierten (mit voller Geschwindigkeit laufenden) Tätigkeit von BPx basieren! Vielmehr werden die Organe (Organe, Geweben, Enzymen) trotz einer ausreichenden oder reichlichen Selenaufnahme erschöpft und gelähmt, möglicherweise mit weit reichenden Stoffwechselstörungen.

Neuere Forschungen belegen die Störungen der Insulinsignalübertragung im Körper mit gesteigertem Selenstatus und damit erhöhter GPx-Aktivität. Demnach wird eine gesteigerte Selen-Konzentration im Körper als Risikoparameter für die Entwicklung der Insulin-Resistenz und damit von EMS und Typ-2-Diabetes angesehen Ein Abgleich der Selenempfehlungen für den Menschen mit denen für Pferde wirft ebenfalls Bedenken über die Eignung willkürlicher Selenbedarfszahlen für Pferde und Hunden auf:

Von der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) wird eine tägliche Aufnahme von 0,03-0,07 Milligramm Selen empfohlen, was ca. 1 Mikrogramm/kg Körpergewicht ausmacht. Wenn man Mensch und Tier hinsichtlich dieser Empfehlungen miteinander vergleichen würde, müßte ein großes Tier von 500 Kilogramm mit einem Maximum von 0,5 Milligramm Selen pro Tag zurechtkommen. Bei Pferden gilt eine Fütterungsempfehlung von 0,15-0,2 Milligramm Selen/kg Trockenmasse oder 3 Mikrogramm/kg Körpergewicht.

Für ein großes Pferd von 500 kg entspricht dies einer täglichen Selen-Aufnahme von 1,5 mg. Bei einer Seleneinnahme von 2 mg wird die Grenze der Langzeittoxizität durchbrochen. Der AAFCO ( "Association of American Feed Control Officials") empfiehlt 0,11 mg/kg Trockenmasse für Rassen. Außerdem ist zu erwähnen, dass es sich bei den Selenbedarfswerten zunächst um geschätzte Werte handelte, da der Verbrauch (beim Menschen) nicht exakt bestimmt werden konnte (siehe auch Kapitel 1).

Zum anderen sind die DGE-Schätzungen für die maximale Selenaufnahme im Verhältnis zu den bisherigen Zahlen inzwischen erheblich reduziert worden! Betrachtet man die Labels einiger Pferde-Müslisäcke, so zeigt sich, dass mit den aktuellen Ernährungsempfehlungen täglich Mengen an Selen erzielt werden, die im Gebiet der Langzeitvergiftung liegt! Der dreifache Selenbedarf von Pferden im Gegensatz zum Menschen ist nicht verhältnismäßig hoch: Die Stoffwechselabhängigkeit vom Gewicht des Tiers (oder Menschen) ist nicht verhältnismäßig hoch, sondern ein grösseres oder schweres Pferd hat eine verhältnismässig niedrige Stoffwechselquote.

Es gibt keine Langzeituntersuchungen über die Wirkung von Selen bei Pferde und Hunde. Die Vergleiche mit den in der Gegend des deutlich selenhaltigen Weizengürtels (USA) lebenden Tieren hinken. Untersuchungen (siehe Brosig 2004) zeigen dagegen die außergewöhnliche Leistung und Belastbarkeit von Tieren aus dem Bereich des Low-Selenium-Trakehnens. In diesem einst wichtigsten Pferdezuchtbereich sind die Selen-Werte in Gräsern, Heus und Getreidearten so niedrig (nach Angaben der Universität Paderborn hat sich der Selengehalt des Futtermittels am selben Ort in den Jahren 1946- 1995 nicht verändert, blieb also 50 Jahre lang unverändert), dass sie angesichts der amtlichen Selen-Empfehlungen das Fortbestehen eines Pferdes nicht hätten sicherstellt.

Selen ist an einer Reihe von Stoffwechselprozessen involviert, so dass ein Defizit natürlich zu einer Reihe von Krankheitsbildern führt. Typisch für den Menschen ist die Keshan-Krankheit (Herzmuskelerkrankung), die vor allem in den Selen-armen Gebieten Chinas auftritt und der weißen Muskelkrankheit der weidenden Tiere sehr ähnlich ist. Selenmangel bei Pferd und Hund führt außerdem zu Zellschädigungen der Skelettmuskeln, Muskel- und Gehschmerzen, Fertilitätsstörungen oder zum Tod von Fohlen oder Welpen.

Heutige Fütterung kann möglicherweise zu einem höheren Bedarf an Selen führen: Erhöhte Verschmutzung der Tierwelt verursacht einen höheren Selenverbrauch durch erhöhte Detoxikation. Gleichermaßen können eine beeinträchtigte Darmpflanze und die häufigen, reichlichen Zugaben von Öl - besonders Leinsamenöl - erheblich mehr Selen einnehmen. Trotz seines hervorragenden Gehalts an ungesättigter Fettsäure hat Leinsamenöl nur einen sehr niedrigen Vitamin-E-Gehalt und damit eine starke selenabbauende Wirkung.

Chronische Überangeboterscheinungen sind zum Teil sehr ähnlich zu denen des Selenmangels. Durch das Inaktivieren von Proteinen nach dem Austauschen der Schwefelatome gegen selenhaltige Atome (aufgrund ihrer optischen Ähnlichkeit) können tiefgreifende Stoffwechselerkrankungen entstehen. Typisch bei Pferde sind die ringförmigen Verengungen an den Klauen, bis sie im schlimmsten Fall auslaufen. Krümelige Klauen, das häufige Entstehen von Klauengeschwüren und die Entstehung von Laminitis können als Symptom eines chronisch überschüssigen Selens im Tier auftauchen.

Haarverlust bei Pferde und Hunde (Schwanz, Pferdemähne ), Gleichgültigkeit und Appetitlosigkeit, steife Gangart, Muskelschwäche, nichtspezifische Lahmheit, Gewichtsabnahme, Tendenz zu Kolik und Diarrhö e, Fehlsichtigkeiten bis hin zu Blindheit, Huf- oder Klauendeformitäten bei Säuglingen, Entartung von Lebern und Milzen sowie Nierenschäden können Anzeichen von Selbstüberversorgung sein. Pferdebesitzer und Hundebesitzer sollten der Selenergänzung ihrer Pferde mit dem Tierfutter kritische Aufmerksamkeit schenken.

Viele (!) Futter- und Mineralfuttermittel für Pferde und Hund sind, wie bereits gesagt, im Verhältnis zu den entsprechenden Futterempfehlungen zu viel Selenhaltig. Auch wenn Sie vorübergehend mehr Selen benötigen (hohe Leistungsansprüche, trächtige oder stillende Hengste und Hündinnen), sollten Sie keine Fehlschlüsse machen und das Risiko einer Selen-Überversorgung oder Vergiftung des Tiers minimieren!

Speziell für Pferde, die als empfindlich gegen EMS und Laminitis eingestuft werden, gibt es spezielle Müsli mit besonders hohem Selengehalt, die den geschätzten Wert für eine chronische Selen-Vergiftung in der angegebenen Fütterung übersteigen. Das allein reduziert das Selbstvertrauen in die Produktion und Verteilung von artgerechtem, gesundem Futter für unsere Haustiere massiv.

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