Schwarzhafer Sorten

Hafersorten schwarz

Die meisten Reiter glauben, dass schwarzer Hafer die wertvollste Sorte ist. Ausführliche Informationen zur jeweiligen Sorte (Sortenpass) erhalten Sie durch Anklicken des Sortennamens, insbesondere Pferdebesitzer bevorzugen oft gelben - manchmal auch schwarzen Hafer. Wir haben dieses Jahr zum ersten Mal schwarzen Hafer geerntet! Was für eine Sorte haben Sie angebaut und wie viel haben Sie geerntet?

Schwarzer Hafer eignet sich hervorragend als Köder für Hirsche und Wildschweine.

Durch sein ausgedehntes Wurzelnetz ist er im Verhältnis zum Erdreich recht bescheiden, so dass er auch auf lockeren sandigen Böden gut gedeiht. Außerdem sind die Haferflocken sehr resistent gegen den pH-Wert des Erdreichs und decken einen weiten Bereich von pH-Werten von 5,4 bis 7,2 ab. Weil Schwarzhafer manchmal sehr sensibel auf einen Spurenelementmangel reagieren kann, empfiehlt es sich, eine fachgerechte Bodenuntersuchung durch ein vom Verein Deutscher Landwirtschaftslicher Untersuchungs- und Forschanstalten (VDLUFA) organisiertes Institut durchzufÃ?hren.

Die Auflistung dieser Forschungsinstitute ist in unserem Artikel zur Ermittlung des pH-Wertes im Erdreich enthalten. In Bezug auf die Wasserführung bevorzugen die Haferflocken Lehmböden, aber sie kommen auch besser zurecht als viele andere Getreidearten mit wassergesättigten Bodenverhältnissen. Gegenüber anderen Sorten ist Schwarzhafer aber auch relativ trockenheitstolerant. Die Haferflocken können unter idealen Voraussetzungen in einer Höhe von bis zu 1600 Meter aufwachsen.

Hefe - Laufende Resultate aus Praxistests und Sortenversuchen

Die Druschrate von 47 dt/ha lag in der Realität um rund 2 dt/ha über dem Durchschnitt der Vorjahre. Die Resultate der LSV zeigen seit Jahren, dass die eigentliche Leistung von Hafern oft nicht erschöpft ist, da sie aufgrund ihres geringen Bedarfs, der hohen Wurzelperformance und der Widerstandsfähigkeit gegen Fusskrankheiten in der Fruchtwechselzeit oft hinter Getreide oder Gersten zurückbleiben müssen.

Bei guten Konditionen sind Ausbeuten von 70 dt/ha und mehr durchaus möglich. Der Standort nach Blatt- oder Wurzelkulturen, die für den Getreideanbau sehr günstig sind, ist oft der anspruchvollere und leistungsfähigere Weizen. Gerade in schmalen Fruchtfolgen ist die Haferfrucht ein wertvoller Bestandteil der Fruchtfolge, da sie nicht durch gebrochene Stängel und Schwarzbeine beeinträchtigt wird, nicht zu ihrer Ausbreitung beitragen, sondern im Gegenteil das Infektionspotenzial mindern.

Daher gelten die Haferflocken in Fruchtwechsel mit einem hohen Wintergetreideanteil als gesund. Weil die Haferflocken empfindlich für den Schädlingsbefall mit Getreidezysten (Heterodera avenae) sind und der Schädlingsbefall durch wiederholte Haferkultivierung erheblich ansteigen kann, sollte der Weizen nur alle vier Jahre oder weniger auf dem gleichen Feld sein. Wenn es für den Verzehr bestimmt ist, muss es zuerst abgeschält werden.

Bei dieser Art des Recyclings sind Sorten mit niedrigem Schalengehalt, einfacher Verarbeitbarkeit, hoher Hektoliter- (HLG) und Tausend-Korn-Gewicht (TKG) sowie guter Klassierung erforderlich. In der Vertragslandwirtschaft wird die Rebsorte oft vom Verarbeitungsbetrieb festgelegt. Bei LSV hatte die Max-Variante die größten Anteile. Diese waren etwa 4 kg höher als die schwächste Züchtung. Ungeachtet der Verwendungsrichtung des Haferfutters sollte die Auswahl der Sorten auf hohe und stabile Erträge, niedrige Lagerungsneigung, gute Strohhalmstabilität und gleichmässige Korn- und Strohreife ausgerichtet sein.

Auch wenn die Güte nicht durch die Farbe der Schale bestimmt werden kann, bevorzugen insbesondere Pferdebesitzer oft gelben Hafer, von denen einige auch schwarzer Hafer sind. Weil Schwarzhafer (z.B. Zorro) einen niedrigeren Ernteertrag haben, ist der Anbauprozess nur bei Preisprämien vernünftig. Zum Teil wurden dort zwar gute Renditen erreicht, aber auch immer wieder Totalausfälle durch Überwinterung.

Das Jahresergebnis erreichte mit über 78 dt/ha nicht das Spitzenniveau des Vorjahres, lag aber trotzdem rund 5 dt/ha über dem Durchschnitt der Vorjahre. Weil der Fungizideinsatz in verhältnismäßig gesundem Hafen oft nicht profitabel ist, wird dieser im LSV nicht ausgenutzt. Wachstumsregulatoren hingegen führen oft zu zusätzlichen wirtschaftlichen Erträgen an bestandsgefährdeten Orten, weshalb sie bei Studien nach Wunsch verwendet werden.

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