Pferdezucht

Zucht von Pferden

Infos zur Ausbildung in der Pferdezucht: Vom Hengst- und Zuchtstutenauswahl bis zum preisgekrönten Verkaufspferd. mw-headline" id= "Allgemeines" id="Allgemeines" id="Allgemeinesü span>[Bearbeiten | | Quellcode bearbeiten]>

Als Zuchtpferde sollten nur solche verwendet werden, die dem Ziel der entsprechenden Zucht so gut wie möglich gerecht werden. Pferdezucht hat eine lange Geschichte und fängt nach heutigem Kenntnisstand zwischen 5000 v. Chr. und 3000 v. Chr. in unterschiedlichen Regionen Europas, Asiens und Nordafrikas etwa zur gleichen Zeit an.

Die Verwendung von Pferde erhöht oft die Mobilität der Menschen, die sie benutzen. Zugleich hat die Domestikation zu einer verstärkten Vermengung der Hunderassen geführt, da der Mensch immer bestrebt war, das ihm am besten erschienene Material aus den im nun grösseren Wirkungskreis befindlichen Hunderassen zu nutzen. Die genaue Zeit der Domestikation ist sehr schwer zu bestimmen, da es kaum Beweise gibt, um ein Hauspferd von einem wilden zu unterscheiden.

Es gibt heute mehrere hundert verschiedene Pferdearten, die mit dem Menschen fast alle Habitate erobern. Neuere Studien, die auf der Analyse der mitochondrischen DNA von modernen Haustieren und von Versteinerungen von ausgestorbenen Pferden basieren, zeigen, dass die Zähmung des Tieres nicht an einem einzigen Platz, sondern an mehreren Stellen stattfand.

Außerdem haben diese Untersuchungen ergeben, dass einige der Fossilienfunde enger mit modernen Hunderassen verbunden sind als einige der modernen Züchtungen. Dies würde auch die starken Divergenzen einiger moderner Hunderassen wie Ponys, Kalt- und Vollblutrassen begründen, da die Tierzüchter nicht nur die Domestikationsperiode für die unterschiedliche Rassenentwicklung gehabt hätten, sondern auch auf das Erbgut schon lange vor den bestehenden haben.

Am Anfang der Pferdezucht kann man kaum von einer konsequenten Züchtung der heutigen Gestalt reden. Sie entsprechen weitestgehend den in den einzelnen Gebieten vorkommenden natürlichen Zuchten. In der Regel dürfen heute nur noch solche Tiere gezüchtet werden, die in das Stammbuch der entsprechenden Hunderasse einfließen. Warmblüter haben in der Regel ein geöffnetes Zuchtbuch, d.h. auch solche Tiere, deren Vater nicht registriert ist, können in das Zuchtbuch übernommen werden, wenn sie den Erfordernissen des züchterischen Ziels der betreffenden Zuchtrasse entsprechen.

Anhand der Brutwertschätzung kann die Leistungsfähigkeit der Zucht gesteigert werden. Bei der Reinzucht werden nur Rassentiere gepaart. Die nach dieser Methode gezüchteten Hunderassen haben in der Regel eine gefestigte Grundgesamtheit. Bekannteste Hunderassen mit geschlossenem Zuchtbuch sind das Vollblutaraber (Rassekürzel "ox"), das Vollblutaraber (Rassekürzel "xx") und das Islandpferd.

In der Pferdezucht ist die Veredelung einer Zucht durch Zucht in wenigen Exemplaren mit gewünschter Charakteristik eine Selbstverständlichkeit. Daher wurden in vielen Hunderassen Arabische, Vollblut- oder Trakehnerzüchter verwendet. In der Kreuzungszucht, wie z.B. beim Ägidienberger, wird der Versuch unternommen, die Merkmale der beiden Hunderassen zu kombinieren. Natürlich können mehr als zwei Hunderassen den Ausgangspunkt der Kreuzungen darstellen, aber die Anfangsrassen sollten dann bereits eine große Gemeinsamkeit haben, um eine zu starke Spaltung der neuen Linie zu verhindern.

Im Renaissancestil und Barockstil wurde die Mischung aus einheimischen mittel- und nordeuropäischen Hunderassen mit Spaniern (wobei einzelne spanische Hengsten, die heute noch bekannt sind, meistens verwendet wurden, so dass man auch von Zucht reden konnte), was zur Entstehung von Lipizzaner, Kaldrubern, Frideriksborgern, Friesen, Neapelern und wahrscheinlich auch des Connemara-Ponys führte.

Obwohl es noch Staatsgestüten gibt, sind die meisten Nutztiere in den Händen kleiner privater Züchter, die sich einer Vielzahl von Hunderassen zuwenden. Grundlage für die Pferdezucht in Deutschland sind das deutsche Zuchtgesetz und die Leistungsprüfungsverordnung und die Bestimmung des Zuchtwertes für das Pferd. Die Vermehrung der Hengste erfolgt wie bei anderen Tieren nicht mehr auf natürliche Weise (natürliches Springen, Paarung), d.h. durch das Zusammenbringen von Hengst und Mutter.

Dies wird bisweilen mit kritischer Einstellung gesehen. Der Generationsunterschied bei einem Pferd ist relativ groß. Das Pedigree eines Hengstes ist in der Regel durch drei Hengste aus dem Pedigree gekennzeichnet, s: folgende Tabelle: Die abgekürzte Darstellungsform ist oft die Notation (Name des Vaters) x (Name des Mutter-Vaters) x (Name des Mutter-Mutter-Vaters).

Im Falle von Detailinformationen oder wenn die Hervorhebung der Mütter erfolgen soll, ist auch die Bezeichnung (Name des Pferdes) von (Name des Vaters) von (Name der Mutter) von (Name des Vater der Mutter) zu suchen. Häufig wird der Initialbuchstabe des Decknamens eines Hengstes durch den Initialbuchstaben des Hengstes (vor allem bei Warmblutrassen), den Initialbuchstaben des Mutternamens (englisches Vollblut) oder das Jahr der Geburt, je nach Zuchtgemeinschaft, festgelegt.

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