Pferd Eindecken

Abdeckung eines Pferdes

Ein Pferd decken - ja oder nein Seit diesem fantastischen Jahr 2015 ist es nun herbstlich, die Tage werden kleiner, die Nacht kühler - der Winterschlaf ist nicht mehr fern. Jahr für Jahr taucht immer wieder die Fragestellung auf: Ein Pferd einsetzen, ja oder nein? Ich habe Veneeroso seit July 2013 im Offenstall. Wenn der erste gemeinsame Winterschlaf kam und die Venerososo noch sehr schlank war, hatte ich schon mit der Idee angefangen, sie zu vertuschen.

Im Jahr 2013 beschloss ich, das Dach nicht zu setzen. Es war ein sehr milder und angenehmer Sommer. Im Jahr 2014 begann der Winterschlaf so lange, dass er genug Winterfell hatte. Sonntags hatte ich Stunden bei Frau Mag. und wir haben zusammen im Fahrerlager die Venerososo abgeholt. Nahezu der einzige, der außerhalb des abgedeckten Strohbereiches steht, die anderen haben ihn sicher noch nicht in ihr kuscheliges Zentrum gelassen, da er der erste war.

Zurückgeschoben, zusammengebrochen und mager.

Meine Entscheidung geht noch weiter: Da es am Abend nicht mehr geregnet hatte, ließ ich ihn wieder ohne Decken in seine Zucht. Es war unruhig, weil es nur eine Regenschutzdecke war, ohne Fleece. Was würde wohl passieren, wenn es am Montagabend und Dienstags wieder wärmer wird und er unter der Bettdecke schwitzt?

Plastiktüte ffekt, nicht atmungsaktive Bettdecke - oh je! Dienstag Abend bin ich dann von der Straße zum Pferdestall gefahren, um mir die Venerososo anzusehen und ihn ein wenig zu stürzen. Der Schock war groß: Er hat sich wie ein alter Gaul bewegt, völlig verkrampft und erstarrt. Auch andere Fahrer in der Reithalle merkten dies und waren überrascht, dass ein so junger Hengst so uninspiriert und spannend ist.

Nach Feierabend also wieder Regenschutz drauf! Dann das Aha-Erlebnis am Mittwoch: Offenbar legte sich Vincent und rollte mit seiner Bettdecke - er war völlig schlammig! Erst jetzt wurde mir klar, dass er sich in den Tagen zuvor nie niedergelegt hatte, denn er war immer völlig clean, als ich ihn aus der Rinderherde mitnahm.

Die darauffolgende Stunden in der Eingangshalle machten viel Spass, denn er arbeitete völlig entspannt und satt. Inzwischen habe ich eine Regenschutzdecke, die luftdurchlässig und mit Fleece gefüttert sein sollte. Ich entscheide: Bei kaltem, regnerischem und windigen Klima wird die Insel überdacht!

Jetzt wünsche ich mir, dass es nicht permanent regnen wird, damit er wieder ohne Bettdecke sein aktives Stallleben auskosten kann. Es ist nicht geplant, die ganze Zeit darüber zu berichten - mal schauen, wie sich das Klima in den kommenden Tagen und Tagen entwickeln wird. Nach wie vor bin ich dafür, mein Pferd so natürlich wie möglich zu erhalten, es nicht zu "vermenschlichen" und es im Grunde nicht zu bedecken.

Jedoch hat mir Veneeroso klar gemacht, dass es die bessere Alternative ist, bei kaltem, nassem und regenreichem Klima mit einer hellen Regenhülle bedeckt zu sein. Es war mir erlaubt zu erfahren, dass es immer eine persönliche Angelegenheit ist, ob ich mein Pferd decke oder nicht. Mein andalusischer Sohn wurde in einer der heissesten Regionen Europas aufgewachsen und widersteht weder den Witterungsbedingungen noch dem Einfluss von Winden wie zum Beispiel einem Island.

In diesem Artikel erklärt Vet-TCM, wie die Thermoregulierung im Körper des Tieres abläuft. Es ist der derzeit einzig begründete deutschsprachige Artikel zum Themenkomplex Thermoregulierung bei Pferden. Bei erwachsenen Pferden liegt die Temperatur bei ca. 38° Celsius. Bei der Temperierung von Pferden kommt dem Körperfettanteil eine große Bedeutung zu. Sowohl wilde als auch natürlich gezüchtete Hauspferde halten ihren eigenen Gewichtsrhythmus das ganze Jahr über - mit einer Gewichtszunahme von bis zu 20% im Spätherbst.

In der Regel können wir bei Hauspferden mit einer stärkeren Fetteinlage ein relativ kurzes Winterfell feststellen als bei Tieren mit einer geringeren Gewichtzunahme im Spätherbst. Man kann auch feststellen, dass sich das Fettpolster in der kalten Jahreszeit gleichmäßig über den Körper des Pferdes ausbreitet und sich nicht an bestimmten Körperstellen ansammelt, wie man in den wärmer werdenden Tagen sieht.

Daher ist es so bedeutsam, dass jedes Hauspferd 24h am Tag uneingeschränkt Zugriff auf das Stroh hat, um durch den ständigen Vergärungsprozess von Langfaserheu ständig Hitze zu produzieren. Bei Pferden wurde festgestellt, dass sie 0,2 bis 2,5% mehr Kraft brauchen, um ihre Temperatur pro fallender 1 Celsius Aussentemperatur unter ihrer kritischsten, tiefsten Temperatur zu halten (Young Coote, 1973; McBride et al. 1985; Cymbaluk et al. 1989a; Cymbaluk, 1990). 4.

Wie gut ein Pferd mit der Erkältung zurechtkommt, wissen nur wenige Pferdebesitzer, wenn es die richtigen Lebensbedingungen vorfindet. Bedeckung - ja oder nein?

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