Pferd Durchfall

Durchfall bei Pferden

Die typischen Gründe für Durchfall bei Pferden Der Durchfall ist ein weit verbreitetes Phänomen bei vielen verschiedenen Anlässen. Der Durchfall ist ein weit verbreitetes Phänomen bei vielen verschiedenen Anlässen. Daraus resultieren viele Therapieansätze, da nicht jeder Durchfall im Pferd gleichbehandlung ist. Die Durchfallerkrankung ist nicht die Krankheit, sondern immer nur ein Vorzeichen.

Der Durchfall hat vielfältige Ursachen und muss je nach Altersklasse des Tieres (Fohlen, junges Pferd, Mittelalter oder Senior) verschieden sein. Beim Füttern sind die älteren Pferde in der Regel etwas empfindlicher. In den Frühlingsmonaten kann der Wechsel auf die Wiese oder die Überfütterung von zu viel Frischgras eine Folge von Durchfall sein.

Doch auch die Silagefütterung kann ein Durchfall auslösen. Das Alter des Tieres ist für den Durchfall aufgrund von Infektionskrankheiten wichtig. Jungpferde haben in der Regel mit anderen Krankheitserregern zu kämpfen als älter. Häufig sind Virusinfektionen oder pathogene Keime die Ursache für Durchfall (meist aktueller Dünndarmdurchfall).

Auch gängige Gründe, die immer berücksichtigt werden sollten, sind: Schädlinge, in der Regel Wurm, können auch Durchfall auslösen ( "chronischer Dünndarm-Durchfall"), aber auch nach einer Wurmbehandlung können Durchfall und Kolik in kürzester Zeit durch den plötzlichen Tod vieler Wurmarten verursacht werden. Vor allem bei länger zurückliegenden Therapien mit antibiotischen oder anderen Arzneimitteln, wie z.B. nicht-steroidalen Antiphlogistika, sollten diese auch als Trigger betrachtet werden, da sie auch Durchfall auslösen können.

Falls Sie den Eindruck haben, dass die Ursache ein Medikament ist, sollten Sie umgehend den Arzt konsultieren. Zudem sollte immer zwischen Durchfall und Fäkalienwasser differenziert werden, auch wenn dies nicht immer leicht ist. Gleichwohl ist es von Bedeutung, da diese Phänomene zwar Gemeinsamkeiten, aber auch sehr verschiedene Gründe haben können, weshalb die Behandlung in jedem Fall auch anders sein kann.

Außerdem sind die Auswirkungen von Durchfall oft für die anderen Geschlechtsorgane schlechter. Besonders die Niere und die Niere sollten bei Durchfallerkrankungen besonders beachtet werden, da sich hier oft weitere Konsequenzen und Beschwerden ausbilden. Schwere, plötzliche Durchfallerkrankungen, möglicherweise mit heftigen Beschwerden oder starkem Fieber, sind immer ein Anlass, den TA anzurufen.

Doch auch lang andauernde milde oder wiederholte Durchfallerkrankungen sollten von einem Experten untersucht werden, um die exakte Ursachen zu ermitteln. Für das an Durchfall leidende Pferd ist es von großer Bedeutung, den Feuchtigkeitshaushalt aufrechtzuerhalten. Daher benötigt das Pferd viel Wasser, um den Darmverlust aufzufangen. Wenn Sie unsicher sind, ob das Pferd bereits zu viel Wasser verliert oder der Durchfall sehr schwer ist, ist es empfehlenswert, umgehend den Arzt aufzusuchen.

Im Falle längerer oder wiederkehrender Durchfälle, bei denen die Darmschranke oft beeinträchtigt ist, sollte auch auf Elektrolyte und Futtermittelumwandlung besonderes Augenmerk gelegt werden. Bei Pferden können Tabletten mit medizinischer Holzkohle den Durchfall oft lindern oder ganz stoppen. Aber auch hier ist vorsichtig zu sein, da eine übermäßige Verabreichung von Kohlentabletten zu Blockaden führen kann.

Darunter fallen in der Regel Gifte, die von einigen Keimen ausgeschüttet werden, sobald der Darmanteil durch andere Schäden zu stark angesäuert oder "gekippt" wird. Abhängig von der Durchfallursache wird bei bakteriellen Diarrhöen in der Regel ein Mittel gegen Durchfall benötigt. Bei schmerzhaften oder kolikbedingten Diarrhöen werden oft schmerzstillende Mittel und antispastische Mittel benötigt. Im Falle von parasitärem Durchfall sollte eine geeignete Entwurmung durch den Arzt erfolgen.

Häusliche Mittel können auch bei gewissen Durchfallerkrankungen helfen. Wenn zum Beispiel zu viel Frischgras die Durchfallursache ist, kann Pflanzentee aus Brombeerblätter, Camille, Pfefferminze oder Blutwurzel sehr nützlich sein. Bei Durchfallerkrankungen bei Pferde kann die homöopathische Therapie oft als unterstützende Therapie angewendet werden. Im Falle unerklärlicher Ursachen oder schwerer Durchfälle sollte diese Therapieform jedoch nicht allein angewendet werden, da in solchen FÃ?llen in der Regel auch eine Infusion, Medikation und weitere tierÃ?rztliche Ã?berprÃ?fungen notwendig sind.

Die Rute kann durch einen Verband vor Durchfall bewahrt werden. Damit Nierenschäden durch Wasserverlust vermieden werden, sollte immer genügend Trinkwasser - ggf. mit und ohne Elektrolyte - zur VerfÃ?gung gestellt werden. Mit Kräutern wie Brennnesselblättern oder Brennesseltee kann man die Niere weiter unterstützen, aber nur, wenn das Pferd genügend Flüssigkeitsaufnahme hat.

Ist das Pferd anfällig für Durchfall, z.B. weil es anfällig für Stress oder Futtermittelallergie ist, ist es ratsam, vorbeugend tätig zu werden. Das Füttern von gut gefüttertem Gras (1. Schnitt) und die Anpassung an den Strohhalm sind oft nützlich, da dies die Verdauungsflora des Tieres ausgleicht. Die regelmäßige Wurmentfernung (zwei- bis viermal im Jahr) ist auch eine gute Möglichkeit, Durchfall, aber auch viele andere Krankheiten zu verhindern.

Probiotika oder Joghurt sind auch oft nützlich für die Darmstabilisierung und wirken präventiv. Doch auch während und nach Durchfall hilft sie dem Pferd, schnell wieder zurechtzukommen. Darüber hinaus können Maische und Brauerhefe die Darmkeime des Tieres sowohl präventiv als auch während der Behandlung gut unterstützen.

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