Pferd Curly

Horse Curly

Sind Sie allergisch gegen Pferdehaare? Aber träumen Sie vom Reiten und vom Kontakt mit Pferden? The Curly Horse - die Pferdezucht mit Lockenfell Die Curly Horse ist eine amerikanische Rasse mit dem vollen Namen American Bashkir Curly Horse und wird vor allem in den USA und Kanada, aber auch in Deutschland züchtet. Die Besonderheit und Einzigartigkeit dieser Tiere wird bereits durch ihren Rassennamen - die gelockte Paarung und die Langhaarigkeit, die nur für Curly Horse Rassen typisch ist, verdeutlicht.

Pelz, Rute und Schwanz werden vom dominanten "Curly-Gen" geschwungen oder gekräuselt, besonders bei den Winterfell. Abgesehen von dieser zweifelsohne einzigartigen Erscheinung bestechen die extrem widerstandsfähigen Tiere auch durch ihren sympathischen, geselligen Charakter und ihre vielseitige Verwendbarkeit. Unterschiedliche Arten werden mit unterschiedlichen Eignungen gezogen, vom Reitpony, Sport- und Freizeitpferdtyp bis hin zum Westernpferd oder Gangpferd.

Das Curly Horse kann somit für unterschiedliche Reit- und Fahraufgaben genutzt werden - ein vielseitig einsetzbares Multitalent, das sich auch mit ebenso unterschiedlichen Fellfarben präsentiert. Egal ob schwarz oder scheckig, braun oder grau, mit Curly Horse ist jede beliebige Färbung möglich. Die Zucht ist nicht nur für Allergene von großem Wert, da das Haar des Curly Horse im Unterschied zum Deckfell anderer Rassen keine allergischen Reaktionen hervorruft.

Wenn Sie gegen Rosshaarallergie sind und trotzdem gerne mal ausreiten möchten, finden Sie bei uns einen Ausreitpartner. Die Curly Horse sollte eine Höhe von mind. 135 cm aufweisen und im Aussehen der entsprechenden Sportart, Klassik, Gangart, Western, Freizeit- oder Ponypferd entspricht. So kann die Grösse der Tiere zwischen 130 und 170 Zentimeter schwanken.

Ziel der Zucht ist ein harmonisch richtiges Pferd mit ausdrucksstarkem, trockenem Schädel und lebhaften, großen und teilweise mandelförmigen Ähren sowie ausreichend großen Zuchtöhren. Die Karosserie sollte für Fahr- und Fahraufgaben verschiedener Arten ausgelegt sein. Bei Curly Horse sind alle Haarfarben, auch Schecke, zu finden.

Das Sommermantel ist leicht wellig oder gar geschmeidig, während das "Curly-Gen" im längeren und klar gewellten Wintermantel besonders wirksam ist. Egal ob große Welle oder kleine Locken, das Haarkleid ist während der gesamten Kaltsaison gelockt, einschließlich der Haare in den Ähren und am Haarkleid.

Schwanz und Rute sind das ganze Jahr über gewellt und werden von einigen Tieren beim Fellwechsel im Frühling weggeworfen, um ein Mattieren der Feinhaare zu verhindern. Daneben gibt es auch glatte Lockenpferde, die sowohl im Hochsommer als auch im Herbst glatte Spitzenhaare haben.

Schwänze und Mähnen können bei diesen Tieren auch gelockt oder gewellt sein, aber das Haar ist immer geschmeidig. Eine weitere Spezialität des Curly Horse ist die nach oben geschwungene Wimpernlinie. Der Curly Horse ist ein sehr verlässliches, unkompliziertes Pferd mit starken Nerven und einem makellosen Körper. Einfach in seiner Bauart und stabil in seiner Beschaffenheit, ist er für Reit- und Fahranwendungen aller Arten bestens geeignet.

Das Curly Horse wird nicht ohne Grund von vielen Reitern wegen seines ausgeglichenen Temperaments sowie seiner Lernwilligkeit und Liebenswürdigkeit geschätzt. Die Curly Horse kommt aus der Gegend des jetzigen US-Bundesstaats Nevada, kann aber nicht nachvollzogen werden. Es ist bekannt, dass die indianischen Stämme der Crow und Soux bereits Anfang des neunzehnten Jahrhundert im Besitze von gelockten Tieren gewesen sein müssen, da Jahrbücher von Kämpfen für die damals in Herdenvereinen lebten.

1898 wurden einige Tiere zum ersten Mal gefangen und zur Aufzucht eingesetzt, als Peter Damele, ein Bauer mit einer Farm in Nevada, auf die Curly Horses aufmerksam wurde. Von da an kreuzt er die kräftigen, wilden Tiere mit seinen Farmpferden und setzt auch den arabischen Hengst Nevada Red und den Morgan-Hengst Ruby Red King zur Aufzucht ein.

Die Freundlichkeit und Widerstandsfähigkeit sowie das lockige Haarkleid sind bis heute beibehalten. Weil es keine reine Zucht mit Herdentieren gab, hat sich im Lauf der Jahre eine Vielzahl von verschiedenen Curly-Typen entwickelt, aber sie haben immer noch ihr gelocktes Haar als gemeinsames Merkmal.

Viele Curly Horses entstammen bis heute der Rasse Damele in Nevada. Das Curly Horse wird heute in reiner Zucht erzogen. Allerdings können einige Hunderassen nach dem gewünschten Pferdetyp gekreuzt werden, darunter das englischsprachige Rassepferd, Trotter und Warmblüter für den Sportpferdtyp, der Missouri Foxrotter für den Gangpferdtyp und der deutschen Reitpony.

Erlaubt sind auch das Arabervollblut (Freizeittyp) sowie Paint and Quarter Horse, Morgans, Mustangs und Appaloosas (westlicher Typ). Der Curly Horse kann für unterschiedliche Reit- und Antriebszwecke verwendet werden und stellt sich als wahrer Alleskönner unter den Hunderassen heraus. Die Curly-Pferde sind besonders vielfältig und können bei entsprechendem Training in der freien Wildbahn ebenso gut wandern wie bei Spring- oder Trailwettbewerben.

Manche Curly Horses verfügen über eine natürliche Beherrschung des Wander- und Passes von Tenesse - ausgezeichnete Bedingungen für den Gebrauch als Gangwerk. Daneben gibt es auch Viertelpferde, die sich daher besonders für den Gebrauch in westlichen Reitdisziplinen eignete. Durch sein einzigartiges Fell besticht das Curly Horse durch eine besondere Eigenschaft, die keine andere Rasse hat.

Pferdehaarallergiker, für die das Fahren sonst nicht möglich ist, sind bestenfalls von milden Allergien beim Handling der Curlys befallen. Diese sind kaum Allergiker gegen Haar und Schale dieser Art und können daher ohne Gesundheitsbeeinträchtigung mit dem Curly Horse in Berührung kommen. Das Gleiche trifft auch auf die weniger verbreiteten glatten Locken zu, die zu jeder Zeit glatte Lang- und Spitzenhaare haben und auch keine Wirkung zeigen.

In Verbindung mit dem besonderen Pelz ergeben sich noch weitere Eigenheiten. Auf der einen Seite gibt es einen ungewöhnlichen Duft, denn das Curly Horse duftet mehr nach Schafswolle als nach einem anderen. Andererseits unterscheidet sich das Haarkleid vom Oberhaar anderer Hunderassen, da es bei Nässe viel rascher austrocknet, sich sanfter als bei anderen Hunderassen fühlt und sehr talgartig ist.

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