Luzerner Pferde

Vierwaldstätter Pferde

Luzerner Warmblutpferdezuchtverband Seit 1988 ist die Kooperative aktiv: gegründet und zählt, derzeit über 250 und Züchter. Anlässlich an der Vollversammlung 2013 wurde die Kooperative in den Luzerner Warmblutpferdezuchtverband transformiert. Durch die Hauptziele Zuchtförderung, Training und zielgerichtetes Marketing offeriert der Verband für seinen Mitglieder die wichtigsten Grundlagen für einen gemeinschaftlichen und von Erfolgen gekrönten Kurs in die Zukunft. Auch in der Weiterbildung.

Davon künden im Springreiten unter anderem Name wie Charméur A CH (Züchter: Walter Albisser) und Cento S CH (Züchter: Josef Schmid). Auf dem Dressurplatz sind auch die stolzen Gestalten Luna Rossa KWG und Rhodes CH (Züchter: Walter Kunz) mit dabei. Einzelheiten zur Warmblutzucht Luzern unter www.luzernerpferde.ch.

Pferdezucht

Etwa 75 Pferde wohnen auf unserem Hof, 50 Pferde verschiedenen Altersgruppen sind in einer großen Anzahl untergebracht: etwa 35 ein- bis drei-jährige und etwa 15 Pferde für das Alter oder die Pension. Das sechsmonatige Kind wird nach dem Import Ende Oktobers für den ersten Winterschlaf im Laufgitter aufbewahrt. Etwa 15 Stück in einer Reisegruppe.

Dadurch können sie sich nach dem Entwöhnungsstress in einer kleinen Runde ausrichten, bevor sie in die Rinderherde eingegliedert werden. Täglich abends oder jeden Morgen kehren die Jungtiere in den Pferdestall zurück und bekommen je nach ihren Bedürfnissen Konzentrat und Mineralien. Die Zuteilung des Kraftfutters erfolgt nach ihrem Lebensalter und ihrer Größe.

In den Wiesen und den ökologisch bewirtschafteten Ausgleichsgebieten wird das für die Pferde am besten geeignetste Trockenfutter geerntet. Es sind acht großzügige individuelle Boxen verfügbar, die für einige Tage bis zu mehreren Tagen gebucht werden können. Übungen im geräumigen Laufstall und auf der Pferdewiese gehören zum täglichen Angebot. Den Pferden im Alter bietet sich ein optimaler Gruppenplatz an.

Wir bemühen uns immer, den Umgang mit älteren und jungen Tieren zu fördern.

Gedächtnisse von Lucerne

Ein Jahr zuvor schrieb ich über die glamourösen ersten Jahre von 1909 bis 1914 des Internationaler Wettbewerb Hippique von Luzern. Jetzt folgt die Erinnerung an die vergangenen Dekaden, mit dem Ende des Jahres 2006 dieses in der ganzen Welt des Pferdesports einmal hochgeschätzten Ereignisses. In Luzern steht neben dem Springreiten, das seit jeher im Vordergrund steht, die Firma HAUSERMATTE an der HELDE auch in drei weiteren FEI-Disziplinen eine Vorreiterrolle:

Der " International Hippique Lucerne Concours " vom ersten bis zum letzten Mal, vom ersten bis zum letzten Jahr, war eine echte Premiere: Zum ersten Mal fand eine Militärausstellung ausserhalb der Olympiade statt. 1927 fand in der Schweiz auch der erste Nationen-Pokal statt, und vier Iren waren bei ihrem ersten Start im Ausland in der Schweiz anwesend.

Vierundvierzig Jahre später, 1970, erfuhr man noch auf der Hausesermatte am See, das erste CAI nach dem FEI-Fahrreglement aus dem Jahr vor dem Jahr. Der ausrichtende Luzerner Racing Club startete nach sechs ruhmreichen Jahren vor dem Ersten Weltkrieg nationale Turniere, bevor er 1924 im Hinblick auf die Pariser Olympiade wieder über die internationale Ausrichtung entschied.

Noch bis 1939 findet jedes Jahr der Luzerner Wettbewerb statt. In den 60er Jahren wurden die Schwierigkeiten der Hausmatte immer deutlicher. Der Charme der Hausesermatte wurde noch mit dem der Piazza di Siena in der römischen Stadtvilla Borghese verglichen, aber der Untergrund und die beengten Raumverhältnisse wurden zunehmend thematisiert.

Die Bodenbeläge der Häuserermatte sind tonig und im Sommer stark verschmutzt - und im Monat Luzern, im Monat des Turniers, regnet es oft. Zudem war der Untergrund uneben durch jahrzehntelange Sandansammlungen. Weil es neben der Hausesermatte nur eine kleine Weide als Reitplatz gab, mussten die Pferde auf der Allemend abgestellt und für jeden Wettkampf durch die Innenstadt zum Turnierstall geschleppt werden.

Auch das Fehlen von Parkplätzen und die begrenzte Kapazität für die Besucher störten die Häuser. Diese Mängel der Hausesermatte wurden durch die Entscheidung der Gemeinde Vierwaldstätterseen, einen Uferpfad vom Carl-Spitteler-Quai zum Trottli, nota bene zwischen Häuserermatte mit Hauser-Villa und Vierwaldstätter See zu errichten, noch verstärkt. Der Luzerner Rennverein beschloss Ende 1976, das CSIO ab 1978 in die Region umzusiedeln.

An der Straße nach Horw bietet die Firma Almend viele Vorteile: ausreichend Parkmöglichkeiten, Platz für Massenbesuche, öffentlicher Nahverkehr. Das Gelände auf Allerheiligen war nicht optimal. Es war nicht so stark im Wasser wie auf der Hausmatte, aber etwas heftig bei trockenem Wetter. Schließlich finden in der Region seit 80 Jahren Pferdewettkämpfe statt.

Das CSIO Debüt auf der Allemend 1978 fand nicht statt. Auch die Bodenarbeiten waren noch nicht abgeschlossen. Weil St. Gallen auch nach dem Bau der Autobahn durch Breitenfeld auf den Wechsel nach Gründmoos gewartet hat und Genf sich ganz der Weltmeisterschaft verschrieben hat, war die Schweiz 1978 offenbar ohne CSIO.

Zabi Widmer legte einen Garten neben seinem Wohnhaus in Speicher an, der am Ende des CSIO nach Spanien verlagert wurde, um die Besorgnis der Fußballer auszuräumen, dass die Hufe den Fußballplatz vernichten würden. Erst 1979 bei der CSI in Berlin startete man mit einem CSI bei CSI mit David Broome und Harvey Smith.

Als 1987 in St. Gallen die Europameisterschaften stattfanden, kam es in einem merkwürdigen Jahr zu einem Sprung nach vorne. Mit dem Jahrtausendwechsel kam es zu finanziellen Problemen im Luzerner Rennverein, die bald zur Auflösung des über 100 Jahre alten Rennvereins führte. Das CSIO wurde von der St. Gallen-OK für mehrere Jahre weitergeführt. Doch nach 2006 sah auch die Stadt St. Gallen, nicht zuletzt wegen fehlender Sponsoringeinnahmen, keine Chance, in der Stadt zu überleben.

Seit 2007 ist St. Gallen jährlich Schauplatz des ZSIO. Zwischen 1909 und 1976 wurden 43 Wettkämpfe auf der Luzerner Hausermatte ausgetragen, von 1979 bis 2006 16 auf der Allemend.

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