Leinsamen Hund Giftig

Hunde-Leinsamen giftig

Bestimmte Lebensmittel, Medikamente und Pflanzen sind für Hunde giftig. Ich habe gerade gehört, dass Leinsamen Blausäure enthält, die erst beim Kochen unschädlich wird. Den Leinsamen über Nacht in Wasser einweichen und die schleimige Menge in das Futter geben. Ein generell ungesundes Hundefutter kann nicht durch Leinöl ausgeglichen werden.

Futter als Giftquelle für den Hund

Zahlreiche Futtermittel, Pestizide oder Arzneimittel sind für den Hund giftig. Verschiedene Futtermittel, die keine Gefährdung für den Menschen bedeuten, sind für den Hund giftig. Viele Hundebesitzer wissen, dass Schokolade zum Beispiel nicht an einen Hund gefüttert werden darf. Aber welche Nahrung ist noch giftig für den Hund? Pestizide, Arzneimittel und gewisse pflanzliche Stoffe können ebenfalls eine Gefährdung für den Hund sein.

Einige Nahrungsmittel, die für den Menschen harmlos sind, können ab einer bestimmten Dosierung eine große Gefährdung für Hunde sein. Edelbitterschokolade und Blockschokolade sind besonders schädlich, da sie viel für Hunde giftiges Theobrom enthalten. Schokoladenvergiftungen kommen bei Hunden vor allem in den kühlen Wintermonaten von oktober bis frau, d.h. in einer Zeit, in der es oft viel Kakao im Haus gibt, z.B. zum Bäcker.

Die Bestandteile von Koffein tabletten und Schwarztee (Koffein und Theopyhllin) sind ebenfalls giftig für Hunde und verursachen Brechreiz, Unruhe und Herzklopfen. Bei Hunden führt die Einnahme von Zwiebel und Zwiebel zu einer Anämienbildung, die sich in den hellen oder sogar weissen, porzellanfarbigen Membranen zeigt. Dann erscheint der Hund erschöpft und schlaff, ist weniger beweglich und kann auch atmen.

Eine ganze Knollenknolle mit frischem Zwiebeln reicht aus, um Vergiftungserscheinungen (wie z. B. Brechreiz, Diarrhöe und Anämie) hervorzurufen. Trauben und Weinbeeren können auch bei Hunden zu Vergiftungen neigen. Macadamianüsse können vorübergehende Steifigkeit und Probleme beim Betrieb verursachen. Nüsse sind auch nur bedingt für den Hund geeignet:

Nicht ausgereifte oder nicht geschälte Nüsse können mit dem Giftpilz Penizillium crustosum infiziert sein. Wenn der Hund Steinobstsamen wie Marillen, Zwetschgen oder Pfirsiche isst, kann die Cyanwasserstoffsäure einen Atemstopp verursachen. Aber auch bei großen Leinsamenmengen kann es zu einer Vergiftung durch Preußensäure kommen. Wenn Leinsamen jedoch in getrockneter Darreichungsform verfüttert wird, ist er unbedenklich.

Die Frage, ob Avocados wegen ihres Persingehalts für den Hund giftig sind, ist unter Veterinären kontrovers. Allerdings sollte die nicht zu unterschätzende Gefährdung, dass der Hund den Samen einer Avokado - oder Steinfrucht - verschluckt und erstickt oder einen Darmstau erleidet, nicht unterschätzt werden. Der Süßstoff Xylitol (Xylitol), der beispielsweise in zuckerfreiem Kaugummi, Eisbonbons oder Zahncreme steckt, ist für den Hund giftig und verursacht einen Leberschaden und einen Rückgang des Blutzuckers.

Alle diese aufgeführten Futtermittel sollten gut verwahrt und nicht an den Hund verabreicht werden. Die Mülltonne sollte immer gut geschlossen sein, damit der Hund sie nicht ausplündern kann, wenn er allein zu Haus ist und giftiges Futter aufnehmen kann. Es gibt neben hundegiftigen Nahrungsmitteln auch solche, die zu Intoleranz und damit zu Schädigungen bei regelmäßiger Einnahme neigen:

Durch den Milchzuckergehalt (Laktose) können bei ausgewachsenen Tieren Durchfallerkrankungen auftreten. Auch stärkehaltige Lebensmittel wie z. B. Erdäpfel, Teigwaren oder nicht lange genug gekochter Reis können Durchfälle auslösen. Die zur Nachtschattenfamilie gehörenden getrockneten Paprika und Paprika dürfen nicht unbearbeitet gefüttert werden, da dies zu Brechreiz und Diarrhö eienn kann.

Zuviel Kochsalz und auch salzhaltige Snacks wie Pommes Frites können zu einer Beeinträchtigung des Elektrolythaushalts und damit zu Nierenbeschwerden beim Hund beitragen. Die Ananas darf wegen ihres starken Säuregehalts nur vereinzelt und nur dann gefüttert werden, wenn sie bereits überreifen ist. Wassermelonen sollten ohne Samen und Schalen gefüttert werden, da es sonst bei Hunden zu Durchfällen kommen kann.

Katzennahrung ist auf lange Sicht keine ausgeglichene Nahrung für den Hund, da sie viele Eiweiße, aber nur wenige Kohlehydrate beinhaltet und der Hund unterversorgt ist. Nahrungsmittel wie z. B. Brote, Spargeln oder Honigsorten sind für den Hund nicht gesundheitsschädlich und können ihm von Zeit zu Zeit beigegeben werden. Man muss bei Giftpflanzen zwischen Zimmer- und Gärtnerpflanzen differenzieren, wodurch der Hund beim Essen nicht zwischen gesunden und toxischen unterscheidet.

Für beide Arten ist die Aufzählung der für den Hund toxischen Substanzen sehr lang, weshalb im Nachfolgenden nur einige wenige nennenswerte aufgeführt sind. Toxische Zimmerpflanzen: Toxische Gartenpflanzen: Der Baldrian in Mäßigung ist weder giftig noch gesundheitsschädlich für ihn. Baldrian kann in Stress-Situationen nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Tieren eine beruhigende Wirkung haben, aber auch zu Diarrhöe oder Überdrüsen.

Weil der Hund sehr verschieden auf Baldrian reagiert, muss die Dosierung für jeden Hund angepasst werden, beginnend mit einer geringen Dosierung, die bei Notwendigkeit gesteigert werden kann. Drogen haben auch eine wichtige Funktion bei der Vergiftung des Tieres. Es gibt Vergiftungsfälle mit Drogen, die nur für Menschen bestimmt sind, sowie eine Vergiftung mit Drogen, die bei Tieren verwendet werden.

Grundsätzlich darf ein Hund nie Arzneimittel erhalten, die nur für den Menschen bestimmt sind. Die meisten medikamentösen Giftstoffe bei Hunden werden durch entzündungshemmende Mittel wie z. B. Ibuprofen induziert. Alle vom Hundehalter selbst einzunehmenden Arzneimittel wie z. B. Herzmittel, schmerzstillende Mittel, antidepressive Mittel oder Antiallergika sowie Vitamin- und Mineralpräparate müssen so gelagert werden, dass der Hund keinen Einlass hat.

Wenn ein Hund allein zu Haus ist, entnimmt er diese Tafeln meist unbemerkt, zum Beispiel vom Schreibtisch, vom Regal oder von der Tasche. Allerdings können auch für den Hund zugelassene Arzneimittel für den Hund eine Gefahr darstellen. Daher sollte immer die vom TA angezeigte Dosierung verabreicht werden, da eine Überdosis zu einer Kontamination des Tieres führt.

Parasitizide (antiparasitäre Mittel), die den aktiven Stoff Vermectin enthalten, sollten unter keinen Umständen bei Collies und artverwandten Hunderassen und Collie-Mischungen eingesetzt werden, da diese unter dem so genannten Gendefekt MDR-1 und in diesem Falle der aktive Stoff für den Hund toxisch ist. Pestizide sind eine sehr verbreitete Vergiftungsquelle bei Hunden. Schneckenkörner (Bestandteil: Metaldehyd) stellen eine besondere Gefährdung für den Hund dar, der Zutritt zu einem mit Schneckenkörner verstreuten Ziergarten hat.

Selbst wenn der eigene Hausgarten keine Schneckenkörner enthält, trifft dies nicht auf die Gartenanlagen von Freunden oder Angehörigen zu, weshalb der Hund bei einem Besuch dort gut überwacht werden muss. Wenn sich dieser Kunstdünger beispielsweise in einer Pfütze neben einem Acker auflöst, von dem der Hund später trinken kann, kann dies in hoher Dosierung sehr giftig sein.

Rattengifte (Cumarin), Antitoxine und Insektenvernichtungsmittel (Organophosphate oder Carbamate), d.h. Insektenvernichtungsmittel, sind auch für den Hund giftig. Sie sollten nicht verwendet werden, wenn der Hund gleichzeitig gehalten wird, oder sie müssen so aufbewahrt werden, dass sie für den Hund unter keinen Umständen erreichbar sind. In den meisten Auto-Frostschutzmitteln ist der aktive Bestandteil Ethylenglykol zu finden, der einen süßlichen Beigeschmack hat und somit den Hund dazu anregt.

Vergiftungserscheinungen und schwerwiegende akut auftretende Nierenschädigungen, die bei einem Hund häufig zum Tode führt, sind die Folgen. Blumendünger und Gartendünger können für den Hund sehr schädlich werden, wodurch die Produktauswahl groß ist. Daher sollte man sich im Detail im Facheinzelhandel erkundigen, welcher Kunstdünger eigentlich geeignet ist, wenn ein Hund im Haus ist.

Vergiftungen bei Hunden: Wie erkennt man sie und was ist zu tun? Wenn ein Hund etwas vergiftetes gegessen hat, ist Brechreiz normalerweise eines der Anzeichen. Je nach Typ des absorbierten Gifts können auch Durchfälle, Herz-Kreislauf-Probleme, Atembeschwerden, Krämpfe, Speichel, Magenschmerzen oder hohes Alter auftreten. Wenn Sie den Hund beim Verzehr eines Gifts beobachten oder nicht anwesend waren und den Eindruck haben, dass der Hund nach der Rückgabe vergiften könnte, muss sofort ein Veterinär konsultiert werden.

Unter keinen Umständen sollte man versuchen, den Hund zu Haus zum Kotzen zu bewegen. Wir weisen darauf hin, dass es sich bei diesem Beitrag nicht um eine komplette Auflistung aller potentiellen Vergiftungsursachen für den Hund handelt. Wenn Sie wissen wollen, ob gewisse Nahrungsmittel oder Gewächse für den Hund giftig sind, kann Ihnen die Giftsammlung der Uni Zürich oft weiterhelfen.

Selbst wenn Ihr eigener Hausstand von den oben erwähnten Giftstoffen befreit ist und Ihr Hund keinen Zugriff auf giftiges Futter hat, sollten Sie immer als Hundebesitzer vorbereitet sein. Während eines Spaziergangs steckt der Hund seine Nasen in alles, was gut duftet und nicht zwischen Gesundheit und Gift unterscheidet. Eine gute Ausbildung ist daher notwendig, damit der Hund während des Spaziergangs nicht alles isst, was vor seinen Fang kommt.

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