Grünlippmuschel Pferd

Muschelpferd mit grünen Lippen

Der neuseeländische Grünlippmuschel (Perna canaliculus) enthält Glykosaminoglykane, die auch in der Synovialflüssigkeit vorkommen. Benutzen Sie Grünlippmuscheln für Pferde, wenn Ihr Tier an Arthritis oder Gelenkschmerzen leidet. Was ist GSM? Was ist GSM? Die Benennung ist etwas unübersichtlich, da neben Grünlippmuscheln auch andere Bezeichnungen vorzufinden sind: "Die Miesmuscheln": Das GSM ist ein Konzentration skonzentrat aus grünlippigem Muskelfleisch.

Während der Bearbeitung wird das Hackfleisch aus den Muscheln entfernt und von so viel wie möglich abgetrennt. Dann wird das restliche Rindfleisch vermahlen und lyophilisiert. Es ist für die Wirksamkeit von Muschelextrakt von Bedeutung, dass das Muskelfleisch während der Bearbeitung nicht erwärmt wird.

Und wie funktioniert die Grünlippmuschel? Das GSM arbeitet auf zwei Arten gegen Gelenkbeschwerden. Einerseits haben die darin vorhandenen Omega-3-Fettsäuren eine entzündungshemmende Wirkung. Auch die darin befindlichen Zuckerglykane sind ähnlich wie körpereigene Substanzen, die den Gelenkknorpel und die Gelenkflüssigkeit ausbilden.

GSM hat dadurch eine schmerzstillende und entzündungshemmende Funktion und verbessert zugleich die Knorpelversorgung. Durch die zusätzlichen Mineralien und Eiweiße wird der Knorpelaufbau und die Synovialflüssigkeit gefördert. Der Effekt von GSM wurde inzwischen in vielen Untersuchungen an unterschiedlichen Tier- und Menschenarten erprobt. Dr. Anja Dörrzapf schrieb 2001 im Zuge ihrer Dissertation an der LMU München die für Pferdebesitzerinnen und -besitzer interessante Arbeit.

Die Doppelblind-Studie an 30 Tieren zeigte, dass 73% der mit GSM therapierten Tiere ihre Symptome signifikant verbessert hatten. Fast die Haelfte der Tiere war nach sechsmonatiger Therapie lammfrei. Ab wann helfen Grünlippmuscheln? Das GSM ist besonders wirksam gegen arthritisbedingte Lahmheit und Probleme durch mangelnde Nährstoffzufuhr zu Knorpeln, Muskeln und Bandapparaten.

Dr. Anja Dörrzapf's Untersuchung hat ergeben, dass GSM bei Vorhandproblemen besser funktioniert als bei Lahmheit in der Wirbelsäule. Genauer dosiert wird nach dem Körpergewicht des Tieres und dem Grad der Reinheit des Produkts. Der Fischgeruch von GSM gefällt vielen Pferden nicht und sie lehnen es daher ab, das Präparat zu essen.

Viele berichten jedoch, dass sich die Tiere mit der Zeit an den Duft gewöhnt haben und das GSM immer besser absorbieren. Wenn das Pferd das GSM nicht isst, haben sich Kräutermaische, Apfelmus und Bier malz als Camouflage erwiesen - die wichtigste Sache ist, den Gestank zu verdecken. Diese ist dann nicht mehr mit Omega-3-Fettsäuren angereichert und hat somit keine entzündungshemmenden Eigenschaften.

Weil das Puder aber nicht mehr fischartig duftet, wird es von vielen Tieren besser verzehrt als das übliche GSM. Weil die Auswirkung von Glykosaminoglykanen immer noch da ist, kann es eine gute Möglichkeit für sehr wählerische Zuchttiere sein. Omega-3-Fettsäuren in GSM sind sehr labil und wirken nicht mehr.

Die Haltbarkeit des entfetteten Konzentrats ist wesentlich höher. Nebeneffekte von Grünlippmuschelkonzentrat sind nicht bekannt, solange es keine Allergien gegen Schalentierproteine gibt.

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